Fünf Rietberger Treffer gegen den Abwärtstrend

3. Mai 2015

Mit einer vor allem in der zweiten Hälfte spielerisch eindrucksvollen Art und Weise hat sich die Erste Mannschaft von Viktoria Rietberg am eigenen Schopfe aus dem Tabellenkeller gezogen: Am Sonntag Nachmittag bezwang die Elf von Tim Brinkmann mit 5:0 gegen Aramäer Gütersloh und feierte damit den ersten Sieg im Jahr 2015. Mike Dry (33./68./70.), Albert Dik (45.) und Dominic Höfel (61.) erzielten die Treffer.

Dass am Ende des Tages ein so deutliches Ergebnis herausspringen würde, danach sah es im ersten Durchgang allerdings nicht unbedingt aus. Die Aramäer hatten in der ersten Hälfte mehr Ballbesitz, brachten es aber bis auf eine große Chance von Viktor Nnodim (41.) nicht zur klaren Gelegenheiten. Zwar versuchten es die Gäste aus der Distanz, agierten damit aber ungefährlich. Rietberg verlor dagegen in Richtung Strafraum zusehends die Durchschlagskraft.

Bis auf einen Kopfball von Max Heinrich (29.) blieb die Brinkmann-Elf auch sehr ungefährlich, bis Mike Dry nach Traumpass von Dominic Höfel frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte und eiskalt verwandelte. Kurz vor dem Pausenpfiff legte Heinrich eine Cömert-Flanke quer, wo Albert Dik nur noch einköpfen brauchte. Großer Jubel an der Berglage, in dem sogar fast der Pausenpfiff unterging.

Nach der Pause schaltete unsere Viktoria dann nochmals einige Gänge nach oben. Angeführt vom spielfreudigen Rückkehrer Erdem Cömert und vom bärenstarken Julian Strathoff rollte man im Fünf-Minuten-Takt in Richtung Aramäer-Tor. Doch Wadim Reger (52.), Lukas Suchy (54.) und erneut Wadim Reger (58.) ließen Chancen liegen, ehe Dominic Höfel nach überragender Vorarbeit von Mike Dry nur noch einschieben musste (61.).

Gütersloh machte nun offen und lief somit in einen Konter nach dem anderen. Innerhalb von 120 Sekunden legte Mike Dry erst per Schuss, dann per Strafstoß nach Notbremse und Roter Karte für die Gäste nach. In der Folge schaltete man wieder etwas zurück, sodass Gäste-Stürmer Buran mit seinem Lattenkopfball nach 83 Minuten fast sogar der Anschlusstreffer gelungen wäre. Da Friedrichsdorf und Marienfeld verloren, beträgt der Vorsprung vor den Abstiegsplätzen wieder 10 Punkte.

„Wir haben heute wenig zugelassen. Aber die Abwehr war ja nie das Problem, sondern die Offensive. Aber vielleicht ist ja heute der Knoten geplatzt“, zeigte sich der sportliche Leiter Wolla Grübel hochzufrieden. Am kommenden Wochenende geht es dann zum Vorletzten TuS Friedrichsdorf.

Kommentare 1

  1. TuS Viktoria Rietberg – Fußball » Erleichterung in Rietberg nach erstem Sieg im Jahr 2015

    […] Garde-Express” rollt unaufhaltsam weiter – glatter 3:0 Sieg in DruffelFünf Rietberger Treffer gegen den Abwärtstrend – Main Menu –Startseite Der Verein – Fotos – Schiedsrichter – Spielstätten – […]

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